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voraussichtliche Laufzeit  Monate

Kredite sind längst nicht immer so günstig, wie es die Werbung oft verspricht. Wer bei der Kreditaufnahme nicht aufpasst, tappt häufig in eine Kostenfalle. Unser Kredit-Ratgeber erläutert, worauf Kreditnehmer achten sollten, um tatsächlich ein günstiges Darlehen zu erhalten. Hier erhalten Sie Hilfe durch Tipps und Tricks.

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Nicht immer reichen die Ersparnisse aus, um alle anfallenden Kosten zu decken oder alle Wünsche zu erfüllen. So bietet ein Kredit manchmal die einzige Chance, um finanziell ans Ziel zu kommen. Mit Werbeversprechen, wie z. B. „der wie für mich gemacht Kredit“ versuchen Banken, Kunden von einem kostengünstigen Kreditvertrag zu überzeugen. Wer jedoch wirklich einen fairen und günstigen Kredit möchte, sollte sich zunächst ein paar Fakten verdeutlichen.

1. Zinssätze sind oft bonitätsabhängig

Die günstigen Zinsen aus der Werbung bekommen meist nur wenige Kreditnehmer. Geworben wird mit einem Zinssatz, den man nur bei herausragender Bonität erhält. Wer eine schlechtere Bonität aufweist, zahlt häufig doppelt oder dreimal so hohe Zinsen, wie in der Werbung angegeben. Wer nicht über eine Top-Bonität verfügt, sollte daher nach bonitätsunabhängigen Darlehen Ausschau halten. Hier erhalten alle Kreditnehmer die gleichen Konditionen.

2. Schnellere Rückzahlung spart Zinsen

Gerne werben Banken mit individuell wählbaren Laufzeiten. Kunden, die sich für eine lange Kreditlaufzeit entscheiden, zahlen am Ende aber mehr. Die Kreditlaufzeit sollte so gewählt werden, dass man sich finanziell zwar nicht zu stark einengt, jedoch eine zielgerichtete Rückführung möglich ist. So macht es z. B. keinen Sinn, einen Kleinkredit über mehr als 3 oder 4 Jahre zu vereinbaren.

3. Restschuldversicherung ist keine Verpflichtung

Die Restschuldversicherung springt ein, wenn der Kreditnehmer die Raten aufgrund von Arbeitslosigkeit, Tod oder Krankheit nicht mehr zahlen kann. Doch nicht immer macht sie auch Sinn. Wer bereits über einen Berufsunfähigkeitsschutz sowie eine Risikolebensversicherung verfügt, muss keinen Ratenausfallschutz mehr abschließen. Dasselbe gilt, wenn der Kredit bei einem Ausfall mit anderen Mitteln zurückgeführt werden kann.

Bankberater*innen vermitteln gerne Kreditausfallpolicen, da sie hohe Provisionen versprechen. Sie sind jedoch nicht vorgeschrieben, sodass man einen Abschluss mit den richtigen Fragen oder Argumenten durchaus ablehnen kann.

4. Online-Banken bieten meist bessere Konditionen

Wer einen günstigen Kredit sucht, sollte nicht die Hausbank als einzigen Ansprechpartner betrachten. Online-Banken haben günstigere Kostenstrukturen und geben diese meist in Form von besseren Konditionen an die Kunden weiter. Ein weiterer Vorteil eines Online-Kredits ist der höhere Wettbewerb, welcher durch zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten im Internet aufrechterhalten wird.

Wer die Zinsen verschiedener Banken vorab vergleicht, spart viele Euros an Kreditkosten ein. Zudem ist es online auch leichter möglich, an einen Sofortkredit zu kommen, je nach Bonität wird dieser besonders schnell ausgezahlt. Dies lohnt sich vorwiegend für Kreditnehmer, welche innerhalb sehr kurzer Zeit frisches Kapital benötigen.

5. Effektivzins und repräsentatives Beispiel

Da Kredite neben den Zinsen weitere Kosten enthalten können, empfiehlt sich ein Kreditvergleich über den sogenannten Effektivzins. Hier sind auch Kosten, wie z.B. etwaige Kontoführungsgebühren enthalten.

Das von der Verbraucherkreditrichtlinie vorgeschriebene repräsentative Beispiel zeigt auf, welchen Zinssatz zwei Drittel aller Kreditnehmer höchst wahrscheinlich bekommen würden. Verbraucher sollten daher beim Kreditvergleich ihr Augenmerk vermehrt auf solche Details richten.

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